Größe:
Etwa 1,5 cm (Zentimeter), eine unserer größten Spinnen.
Nahrung:
Vor allem Fluginsekten wie Fliegen, Schnaken.
Fortpflanzung:
Paarung im Spätsommer. Weibchen stellen von September bis Oktober Eikokons her, aus denen im Frühjahr Jungspinnen schlüpfen.
Feinde:
Vögel, Fledermäuse.
Besondere Merkmale:
Kreuzzeichnung auf dem Rücken.
Typisches Verhalten:

Sitzt tagsüber in der Netzmitte. Bei trübem Wetter verkriecht sie sich seitlich vom Netz in einen Schlupfwinkel.
Wusstest du, dass das kleine Spinnenmännchen nach der Paarung schnell flüchten muss, weil es sonst vom Weibchen gefressen wird?

Beutefang:
Wir Menschen haben manchmal etwas Angst vor Spinnen. Dabei sind Spinnen nützliche Tiere, denn sie fangen im Sommer tausende von Insekten. Spinnen haben interessante Fähigkeiten. Ihre Kieferklauen sind hohle Röhren, aus denen sie Gift spritzen und die Beute betäuben und lähmen. Wenn die Giftspritze nicht gebraucht wird, kann sie wie ein Taschenmesser eingeklappt werden. Aber keine Angst! Das Gift ist nicht gefährlich für uns!!
Spinnennetz:
Die Spinnfäden spinnen sie aus einigen tausend Spinndrüsen, die in Spinnwarzen am Hinterende des Körpers sitzen.
Die Spinne kann verschiedene Fäden herstellen: glatte oder klebrige Fäden, Sicherheitfäden, Klebefäden zum Kitten der Knotenpunkte im Netz und Fäden zum Einspinnen des Eikokons.
Solche Kunstwerke darf man nicht zerstören.
Zur Paarung ab August nähert sich das Männchen seiner Braut vorsichtig und spinnt zu ihrem Netz einen Werbefaden. Daran zupft es und macht auf sich aufmerksam.
Sinne der Spinne:
Spinnen hören mit den Beinen. Mit ihren Hörhaaren merken sie Luftbewegungen von einem fliegenden Insekt.
Überwinterung:
Die Spinnen sind wechselwarme Tiere. Das heißt, dass die Körpertemperatur sich der Außentemperatur anpasst. Die Tiere würden im Winter ohne Schutz erfrieren. Die Weibchen legen im Herbst die Eier in Kokons und sterben dann. Im Frühjahr, wenn die Sonne sie erwärmt, schlüpfen die kleinen Spinnen aus und werden quicklebendig. Sie überwintern also als Eier.