Größe:

Es gibt 21 Fledermausarten in Deutschland. Wir haben uns die Kleine Hufeisennase ausgesucht. Ihr Körper ist ungefähr 7 bis 10 cm (Zentimeter) groß. Die Flügelspannweite beträgt 22 bis 25 cm.
Es gibt zum Beispiel auch die Großhufeisennase, den Abendsegler, das braune Langohr, die Wasserfledermaus und die Zwergfledermaus.

Nahrung:
Vor allem Fluginsekten wie Fliegen, Schnaken.
Junge:
Im April bringt das Weibchen ein Junges zur Welt und trägt das dann so lange auf dem Rücken bis es groß ist.
Feinde:
Die größten Feinde der Fledermäuse sind die Menschen. Sie vergiften Insekten. Dadurch finden die Fledermäuse nicht mehr so viel Nahrung.
Außerdem lassen sie den Fledermäusen immer weniger Plätze für den Winterschlaf. Es gibt weniger alte Bäume mit Baumhöhlen und auf die Dachböden können sie nicht mehr reinfliegen, weil sie dicht abgeschlossen sind. Wir können helfen, wenn wir Fledermauskästen aufhängen.
Besonderheiten:

Fledermäuse sind keine Vögel, sondern Säugetiere. Sie haben ein Fell am Körper. Ihre Flügel bestehen aus Haut, die sich vom Körper bis zu den Fingerspitzen spannt.
Sie orientieren sich mit einem Radar, der Echo-Ortung. Sie stoßen ganz hohe Ultraschallpiepser aus. Das Echo, das zurückkommt, können sie mit ihren großen Ohren hören.
Sie fliegen in der Dämmerung und nachts umher. Tagsüber schlafen sie. Dazu hängen sie sich kopfüber auf und falten ihre Flügel um sich.

Beutefang:
Zum Aufspüren von Beute hilft den Fledermäusen ihre Echo-Ortung. Das ist so was ähnliches wie Radar. Sie können Insekten im Flug fangen.
Überwinterung:
Fledermäuse halten einen Winterschlaf. Sie hängen dazu kopfüber in Baumhöhlen, Kirchtürmen, Höhlen, Stollen, Kellern, Gewölben und Dachböden.